Stromanbieter wechseln

Der Strompreisvergleich hat gezeigt, dass Sie bei Ihrem derzeitigen Anbieter zu viel bezahlen? Gut, dann ist es Zeit für einen Wechsel. Viele Menschen scheuen sich immer noch davor, den Versorger zu wechseln, einmal nicht und schon gar nicht öfter. Schließlich weiß man nie, wo man landet, oder? Doch wer Geld sparen möchte, muss in den sauren Apfel beißen und sich regelmäßig mit den besten Angeboten der Stromversorger vertraut machen. Hilfreich sind da die Tarifrechner im Internet, mit deren Hilfe Sie den für Sie günstigsten Anbieter leicht finden können. In der Regel bietet der neue Versorger an, den Wechsel für Sie zu übernehmen. Das heißt, Sie beauftragen den von Ihnen gewählten Anbieter, die Kündigung in die Wege zu leiten und Sie wieder neu anzumelden. Dafür muss meist nur das Formular im Internet ausgefüllt werden und schon geht alles seinen Gang. Leider ist das nicht immer der Fall.

Es kommt schon auch mal vor, dass der alte Versorger nicht sonderlich begeistert davon ist, wieder einen Kunden zu verlieren. Nun hat er zwar rechtlich keine Möglichkeit – vor allem nach einer Erhöhung des Strompreises – die Kündigung zu verweigern. Aber es gibt noch die Hinhaltetaktik. Dabei werden Fristen verstreichen gelassen oder der Kunde ist angeblich unter der genannten Anschrift nicht geführt. So kassiert der alte Versorger noch einen oder zwei Monate länger die Zahlungen, im schlimmsten Fall bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin. Doch wer hier Böses ahnt, sollte sich nicht auf den neuen Anbieter verlassen und auch selbst aktiv werden. Eine Nachfrage beim alten Anbieter kann durchaus lohnend sein um zu erfahren, wie der Stand der Dinge denn ist. Nach erfolgter Kündigung geht die Versorgung mit Strom automatisch über den neuen Anbieter weiter, Versorgungslücken entstehen in der Regel nicht. Der Kunde erhält einen neuen Vertrag mit den für ihn besseren Konditionen – bis zur nächsten Erhöhung und dem Wunsch nach dem Wechsel des Stromanbieters.