PC und Computer

Computer und Hardware verbrauchen fast immer Strom, selbst, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet wurden. Wer schon einmal auf das kleine Lämpchen geachtet hat, das am Monitor leuchtet, weiß, dass sich der Stromzähler nach dem Herunterfahren des Systems weiter dreht. Doch wie lässt sich nun genau Strom sparen?

1. Kaufen Sie nur geeignete Komponenten für den Rechner. Das gilt zum Beispiel für Grafikkarten und für Prozessoren.

2. Aktivieren Sie die Stromsparfunktion. Dafür müssen Sie in das System-Bios des Rechners gehen, wo Sie die Wahl zwischen verschiedenen Stromsparmöglichkeiten haben.

3. Regeln Sie den Stromverbrauch unter Windows. Hierfür müssen die Eigenschaften der Anzeige angepasst werden, denn dort können verschiedene Stromsparprofile ausgewählt werden. So kann geregelt werden, wann der Rechner in den Stand-By Modus wechseln soll oder wann sich der Monitor ausschalten soll.

4. Trennen Sie unbenutzte Geräte. Wenn externe Geräte, wie eine externe Festplatte oder eine USB-Verbindung, genutzt werden, verbrauchen diese Strom. Wenn sie also nicht gebraucht werden, sollten sie entfernt werden.

5. Trennen Sie die Peripherie-Geräte vom Netz. Die Peripherie-Geräte, wie Scanner oder Drucker, müssen nicht ständig zum Einsatz kommen, sind aber immer mit dem Stromnetz verbunden. Sie sollten bei Nichtgebrauch vollständig vom Netz getrennt werden.

6. Schalten Sie den Rechner bei Pausen während der Arbeit in den Stand-By Modus. Bei endgültiger Aufgabe der Arbeit sollte der Rechner komplett heruntergefahren werden.

7. Nutzen Sie Steckdosenleisten mit Schalter. So kann der Strom von der ganzen Anlage genommen werden, was vor allem für nachts sehr günstig ist. Es gibt auch die Möglichkeit, Zeitschaltuhren einzusetzen, die dann die Geräte vom Netz nehmen.

8. Achten Sie beim Neukauf von Computergeräten darauf, wie die Verbrauchswerte angegeben sind. Vergleiche im Internet und die Diskussionen in Foren können durchaus hilfreich sein.

9. Messen Sie den Stromverbrauch selbst nach. Hierfür gibt es Strommessgeräte im Handel für rund 40 Euro, sie können aber auch vom Stromversorger ausgeliehen werden.