Earth Day

Der Earth Day entstand zum ersten Mal im Jahr 1970, als Studenten in den USA dazu aufriefen. Der Öffentlichkeit und auch der Regierung sollte gezeigt werden, dass es auch in den USA eine Bewegung für die Umwelt gab und dass auch die Natur eine Lobby besitzt. Seither wird in jedem Jahr am 22. April der Earth Day begangen – und das weltweit. 1995 waren es weltweit 200 Millionen Menschen, die den Earth Day begangen und es gibt ihn heute in mehr als 150 Ländern der Welt. Auch in Deutschland gibt es den Earth Day, zum ersten Mal wurde er 1997 ausgerichtet und zwar in Stuttgart.

Der Earth Day soll dabei eine Bühne sein für die Menschen, die sich in Verbänden und Organisationen zusammengetan haben oder die einzeln für die Natur kämpfen, Wissenschaftler und Medien sind zugegen und treten in einen Dialog. Es geht um die Bildung an den Schulen in Bezug auf die Umwelt, um die Bildung eines ökologischen Lebensstils und um die Nutzung zukunftsfähiger Kommunikationsmethoden. Die Earth Day Bewegung ist in Deutschland als Verein mit Sitz in Frankfurt am Main zusammengefasst. Sie ruft in jedem Jahr dazu auf, dass die Menschen ihr Anliegen vom Earth Day vortragen und damit etwas für die Umwelt tun.

Im Jahr 2010 fand natürlich ebenfalls ein Earth Day in Deutschland statt. Es ging um Gesundheitsvorsorge und um Gesundheitserziehung, um die zukunftsfähige Versorgung aller Bürger mit Energie und um das Ziel, erneuerbare Energien weltweit zu nutzen. Außerdem sollen Wirtschaft und Wissenschaft darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie selbst unbedingt etwas zum höchstmöglichen Klimaschutz beitragen müssen. Die Städte sollen so geplant werden, dass sie zukunftsfähig sind und auch die Bahn ist dazu angehalten worden, sich einer Bilanz über ihre CO2 Produktion zu stellen. Viele Menschen besuchten den Earth Day und profitieren von den Anregungen, die sie dort erhielten und die sie selbst in eigene Projekte investieren können.